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2005

Es war ein Blasmusik genuss erster Güte: Das Blasorchester Oberland Thun konzertierte in Spiez und Thun. Der virtuose Posaunenkünstler Jörgen van Rijen sorgte mit seinem Spiel für kaum endenden Applaus.

Während gut zweier Wochen wurde in sieben Gesamt- und je einer Registerprobe ein anspruchsvolles Programm für die zwei Konzerte einstudiert.Das Blasorchester Oberland Thun gefiel auch im achten Jahr in Spiez und Thun mit feinem Klangpotenzial.Qualität und Gestaltungskraft überzeugten in den Darbietungen. Seit vier Jahren besteht das Blasorchester aus Amateuren, Musikstudenten und Berufsmusikern unter der Leitung von Ludwig Wicki.

Das Blasorchester nutzte die Gelegenheit, mit einem Gastsolisten aufzutreten. Der holländische Posaunist Jörgen van Rijen überraschte als virtuoser Künstler auf seinem Instrument.Im Spiezer Lötschbergsaal und im Schadausaal Thun kam seine einmalige Posaunenkunst voll zum Tragen. Der Solist - ohne Starallüren - schien fester Bestandteil des Orchesters zu sein. Jörgen van Rijen schöpfte die Möglichkeiten seines Instruments bis in die tiefsten Tonlagen voll aus, locker liess er den Zug seiner Posaune gleiten. Feinfühlig übernahm dazu das Blasorchester die Begleitfunktion, rhythmisch präzis. Nach «Trombone Concerte» von Derek Bourgeois, Gordon Langfords «Rhapsody for Trombone» und einer Zugabe wollte der Applaus kaum mehr enden.

Eingerahmt wurden die beiden Solowerke mit der First Suite in Es und «From the Planets» von Gustav Holst. Darin boten die Holz- und Blechbläser, der Kontrabassist und die Perkussionisten filigranes und abgestimmtes Spiel. Das von Pascal Minder zu Beginn der Konzertansage versprochene, «im Wesen der Musik liegt es, Freude zu machen», gelang vorbildlich. Nach eindrücklicher Zugabe von Edward Elgars «Pomp and Circumstance» wurde das Blasorchester von der Bühne entlassen.

Heidy Mumenthaler - Thuner Tagblatt, 1. März 2005

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